Chat with us, powered by LiveChat skip to Main Content

Widerspruch Strafbefehl? Legen Sie „Einspruch“ ein!

Über Suchmaschinen im Internet wird häufig gesucht nach: „Widerspruch Strafbefehl“ oder nach „Wiederspruch gegen Strafbefehl einlegen„. Möglicherweise sind auch Sie so auf diese Seite gestoßen. Wenn Sie gegen einen Strafbefehl vorgehen wollen, ist der Einspruch gegen den Strafbefehl das richtige Mittel:

Widerspruch gegen Strafbefehl = Einspruch

Einen  „Widerspruch“ gibt es im Verwaltungsverfahren gegen Entscheidungen einer Behörde, auch im Zivilprozess gibt es einen Widerspruch. Im Strafverfahren bzw. im Strafbefehlsverfahren wird der Widerspruch hingegen als „Einspruch“ bezeichnet. Wenn Sie gegen einen Strafbefehl vorgehen möchten, sollten Sie auch Ihr Schreiben an das Gericht als Einspruch und nicht als Widerspruch bezeichnen. Zwar weiß der Amtsrichter in beiden Fällen, was gemeint ist, es schadet aber sicher nicht, wenn Sie Ihr Schreiben zutreffend bezeichnen. Sollten Sie schon „Widerspruch“ eingelegt haben: Es spielt für die Zulässigkeit des Einspruchs keine Rolle, wie Sie Ihr Schreiben bezeichnet haben. Der Widerspruch wird also einfach als Einspruch behandelt.

Bevor Sie dem Strafbefehl widersprechen:

Bevor Sie Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen, sollten Sie sich klar machen, was Ziel Ihres Einspruchs ist und ob und wie sich dieses Ziel realistisch erreichen lässt. Denn nach einem Einspruch kann sich die Lage auch verschlechtern – die Strafe kann höher ausfallen. Lassen Sie sich vom Fachanwalt beraten.

 

 

Rechtsanwalt Albrecht Popken LL.M.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Albrecht Popken LL.M. verteidigt Mandaten in Berlin und bundesweit - nicht nur gegen Strafbefehle. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Verteidigung im Allgemeinen Strafrecht und im Verkehrsstrafrecht.

Back To Top
×Close search
Search